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Um es gleich am Anfang unmissverständlich zu verdeutlichen - hier wurde farblich nichts manipuliert. Das ist kein verfrühter Aprilscherz, oder sonstiger Unsinn. Dieser Gepard war im Gesicht tatsächlich so blau. Sicherlich haben wir keine Unterart entdeckt. In Zimbabwe und auf Wildtierfarmen in Südafrika, gibt es den “Königsgeparden” eine Art die sich in der Zeichnung wesentlich von allen anderen Geparden Afrikas unterscheidet. Eigentlich sind die Busanga Floodplain im Kafue National Park kein idealer Lebensraum für Geparde. Der Lufupa-River kommt im äußersten Norden in den Park. In der Regenzeit überflutet er das flache Land. Teilweise sind dann fast 800 qkm überflutet und bilden einen riesigen flachen See. Der höchste Wasserstand ist in den Monaten März, April und Mai. Die Plains sind dann auch mit Allradfahrzeugen unpassierbar. Danach trocknet das Land schnell ab. Das Gras ist häufig mannshoch und für Tierbeobachtungen nicht ideal. Dann tummeln sich in den Plains tausende von Antilopen und natürlich auch Löwen und Geparde. Auch nach dem großen Regen, wenn der Boden abgetrocknet und tragend zu sein scheint, kann das off - road fahren zur Tortour werden. Unter der Oberfläche ist der Boden teilweise noch weich wie Pudding. Das Auto da wieder heraus zu bekommen ist eine elende Quälerei. Das schlimmste sind jedoch die Tsetsefliegen die sich offensichtlich aus ganz Zambia hier versammelt haben um uns auszusaugen. Doch wir überlisten sie. Thermohose und dicke Jacke, bei fast 40 Grad, urkomisch und schweisstreibend. Aber der einzige wirksame Schutz. Durch die dicken Sachen können sie nicht stechen. Hände und Gesicht werden weitgehend verschont.
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