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Es ist glühend heiß im Luangwa-Valley. Das Themometer klettert auf über vierzig Grad im Schatten. Für alle Tiere im Tal die schlimmste Jahreszeit. In zwei bis drei Wochen kommt der große Regen. Dann ergrünt das Land. Der jetzt nur noch als Rinnsaal erkennbare Luangwa River, besteht im Wesentlichen aus vielen Pools in denen sich die Hippos drängeln. Nirgendwo in Afrika gibt es auf vergleichbarem Raum diese Mengen an Hippos. Bald wird der Fluß zum mächtigen Strom anschwellen und riesige Flächen überfluten. Das Luangwa Tal mit den beiden großen Parks “Luangwa South” und “Luangwa North” ist eines der letzten großen Tierparadiese. Es kommt nicht selten vor, dass Wildtiere, die in ihrem Revier liegenden Lodgen und Camps aufsuchen. Nur ein paar Beispiele: In der Chui-Lodge in Kenya sahen wir wie ein Leopard durch die Lodge, an der Rezeption vorbei, einen Blick in den Restaurantteil werfend, zum Seerosenteich ging um zu trinken. In der Stadt Kariba kam ein großes Elefanenbulle auf die Tankstelle und fraß seelenruhig die Blumen. Die Männer der auf der Tankstelle befindlichen Autos rannten davon und ließen Frauen und Kinder in den Autos zurück. Männer! Im Sumbu National Park in Zambia kam jahrelang ein Elefantenbulle zur Kasaba Bay Lodge und ließ sich mit Obst verwöhnen, dass er sogar aus der Hand nahm. Im Galdessa Camp in Tsavo Ost haben zwei Bullen ihr Zuhause. Sie laufen zwischen den Zelten herum. Beschädigt wird nichts. In das Satao Camp in Tsavo Ost kommt am späten Nachmittag eine Impalaherde um die Nacht auf dem Gelände des Camps zu verbringen. Die Tiere sind so zutraulich, dass man sie fast anfassen kann. Ein Grund warum Wildtiere das Gelände einer Lodge oder Camps aufsuchen, ist in den Regionen zu beobachten in denen stark gewildert wird, konnten wir im Kipedo Vallay National Park im Norden Ugandas beobachten. Zebras und Impalas kamen fast in die Zelte.
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