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Tsavo-East und Tsavo-West sind sehr verschieden. Tsavo-East - unendlich weit. Nördlich des Galana Flusses unberührte Wildnis. Tsavo ist tierreich, allerdings müssen die Tiere in dem riesigen Park gesucht werden. Tsavo-East ist absolut nichts für einen Tag. Eine Kurzsafari von der Küste ist das Unvernünftigste was man machen kann. Das Personal (Fahrer) sind meist unqualifiziert d.h. sie kennen die Verhaltensweisen der Tiere nicht und haben keine geschulten Augen. An Tieren, selbst in unmittelbarer Nähe der Pisten, wird vorbeigerast.
Idealer Standort in Tsavo-East ist die “Voi Safari Lodge”. An der Tränke der Lodge, die einen Aussichtsbunker in unmittelbarer Nähe der Wasserstelle hat, sind über den Tag viele Tiere zu beobachten. Mit etwas Glück Elefantenfamilien mit bis zu zwanzig Exemplaren, sowie große Büffelherden mit fünfhundert und mehr Tieren. Traumhafte Lagen haben die Tended Camps “Galdessa” und “Petterson”, empfehlendswert ist auch das “Satao Tended Camp” mitten im Tsavobusch.
Tsavo West ist bergiger. Die Region erhält bedeutend mehr Niederschlag und ist grüner. Auch hier müssen die Tiere gesucht werden. Wer es etwas persönlicher möchte, dem empfehle ich das “Severin Safari Camp”. Wer es ganz exklusiv, in traumhaft schöner Lage bevorzugt, dem sei das “Finch Huttons Camp” tief im Westen von Tsavo-West empfohlen.
Es gibt Wildhunde in Tsavo-West, allerdings ist es schon ein ganz besonderes Glück ihnen zu begegnen. Wichtigste Voraussetzung ist früh draussen zu sein. Viele Tiere, besonders in den heissen Monaten, ziehen sich bereits vormittags ab 10:00 Uhr in den Schatten zurück. Am Nachmittag ist die beste Zeit ab 16:00 Uhr bis Sonnenuntergang.
Der größte Safariunsinn ist das Parkhopping, fünf Parks in fünf oder sechs Tagen.
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