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berichte

 

Fotografen:
Ulrich Bosse
Werner Sterwerf
Kerstin Treske
Sigurd Treske

Copyright:
www.privatsafaris.eu
www.save-the-grevyzebra.org
Sigurd Treske
25599 Wewelsfleth






 

 

 

 

 

 

 


 

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Masai Mara - Ein Paradies wird zerstört - kaputt gefahren

Auf den ersten Blick ist die Masai Mara noch ein Paradies der Tiere. Doch der Anschein trügt.

Obwohl offiziell verboten, wird uneingeschränkt, ohne jede Notwendigkeit Off Road (kreuz und quer) gefahren.

Von oben betrachtet wird die Masai Mara von tausenden von Fahrspuren durchzogen. Die Schäden an der Vegetation sind unübersehbar. Wenn der Boden vom Regen aufgeweicht ist, entstehen tiefe besonders gravierende Bodenzerstörungen, die nicht mehr renaturierbar sind.

Besonders schlimm und bereits Tierquälerei ist die Verfolgung, Bedrängung und Belagerung der Raubtiere, ganz besonders der Leoparden und Geparden. Der Gepardbestand ist m. E. bereits merklich gesunken. Da sie tagsüber gnadenlos verfolgt und belagert werden, haben sich die Leoparden in das geringe Dickicht zurückgezogen und sind tagsüber nicht mehr zu beobachten. Wenn ein Leopard entdeckt wurde, drängen die Allradfahrzeuge auch in den letzten Busch und zerstören das geringe Buschwerk, nur damit die Touristen meist nur ein Stück Fell des Leoparden zu sehen bekommen. Der Leopard hat sich in panischer Angst versteckt, soweit das überhaupt noch möglich ist. Babys werden von ihren Müttern getrennt.

Ist ein Leopard entdeckt worden, verständigen sich die Fahrer über Funk. In der Keekorok Region haben wir beobachtet, wie über fünfzig Safarifahrzeuge einen Leoparden belagerten. Bei fünfzig haben wir aufgehört zu zählen.

Was die schlecht oder überhaupt nicht eingestellten Motoren der Safarifahrzeuge durch Rußpartikel und Abgase den wehrlosen Tieren zufügen, ist nur zu erahnen.

Die schlimmsten Schrottautos hat offensichtlich ein Safari Club. Wie man uns sagte, würden während der Safarifahrten die Motoren nicht abgestellt, weil sie andernfalls nicht wieder anspringen würden.

Was ist zu tun:
1. Konsequentes und überwachtes Verbot, Raubtiere besonders Leoparden in das Buschwerk zu verfolgen. Spürbare Geldstrafen für die Fahrer.

2. Konsequentes Verbot des Off Road Fahrens und aktive Überwachung durch die Ranger. Spürbare Geldstrafen für die Fahrer.

3. Einhaltung eines Abstandes von mindestens 10 Metern zu Geparden und Löwen. Kein Verfolgen der Tiere durch Verlassen der Pisten.

4. Verbot, über Funk andere Safarifahrzeuge über Tierstände zu informieren.
Dadurch keine Massenanhäufungen von Fahrzeugen.

5. Kein Zugang mehr für die großen Trucks (Lkw). Sie zerstören nachhaltig die Pisten.
Veranstalter aus der Region oder die Parkverwaltung sollten die Safarifahrten in kleinen Fahrzeugen durchführen, was zusätzliche Einnahmen bringt.

Diese Maßnahmen hätten keinen messbaren, nachteiligen Einfluss auf die Besucherzahlen. In allen kenyanischen vom KWS (Kenya Wildlife Service) verwalteten Parks, ist das Off Road Fahren verboten und wird eingehalten. In Tanzania ist es ebenfalls seit Jahren verboten. Tanzania hat Kenya in den Besucherzahlen bereits überrundet.

Die Masai Mara verträgt weitaus mehr Besucher, wenn die Punkte 1. bis 5. durchgesetzt werden. Relativ kurzfristig werden auch wieder Leoparden tagsüber zu sehen sein. Nach meinen Vermutungen befinden sich viele Fahrzeuge im Reservat, ohne das für die Besucher Parkgebühren entrichtet wurden. Durch Kontrollen wie in den anderen kenyanischen Parks könnten sicherlich bis zu zwanzig Prozent Mehreinnahmen erzielt werden.

Dieses ist kein Appell die Masai Mara nicht zu besuchen. Ganz im Gegenteil: Besuchen Sie diesen
„Noch – Garten Eden“.


Damit die Masai Mara auch für kommende Generationen ein Paradies der Tiere bleibt, helfen Sie bitte indem Sie zahlreiche Mails, besonders an KTO, an den Präsidenten der Republik Kenya, den Minister für Tourismus und Wildlife, den Senior Game Warden der Masai Mara, an den WWF und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt senden.
Die jeweiligen Texte kopieren Sie einfach in Ihr leeres E-Mail Formular.

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