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Wie fast immer John hat ihn im dichten Buschwerk entdeckt. Ich kann auch mit dem Fernglas nichts entdecken. Hin und wieder bewegen sich ein paar Blätter. Es ist kurz vor 16:00 Uhr. Ein schlechter Zeitpunkt für Leopardensichtungen. Bei den Big Cats, besonders Leoparden, ist Geduld der Erfolgsfaktor. Wir stehen gut beschattet unter den hohen Uferbäumen und warten - und warten. Dann nach über einer Stunde kommt er langsam sehr langsam hervor. Im Gras, dicht bei unserem Fahrzeug liegen noch Reste seiner letzten Beute. Offensichtlich treibt ihn der “kleine Hunger”. Sein Revier ist östlich der Samburu Game Lodge, auf beiden Flußseiten, damit auch in der Buffalo Springs Game Reserve. Bei niedrigem Wasserstand durchquert er den Fluß häufiger. Besonders wasserscheu scheint er nicht zu sein, denn er wurde schon schwimmend gesehen.
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